Fortbildungen und Workshops für Eltern und pädagogische Fachkräfte

Die hier aufgeführten Fortbildungen und Workshops können von Bildungswerken, Volkshochschulen, Schulen, Familienzentren, Firmen und Vereinen als Inhouse-Veranstaltungen gebucht werden. Die mit Terminen versehenen Veranstaltungen sind für alle offen. Sie finden im Seminarraum der Praxisgemeinschaft Besenbruch statt und sind auch unter Kurse veröffentlicht.

Workshop: Wenn der Geduldsfaden reißt

Was brauchen Kinder und was brauchen Eltern für ein gutes Familienklima? 

Wie bringe ich es fertig, dass mein Kind mich nicht fertig macht? Wie schaffe ich es, im Alltag nicht auszurasten und stattdessen das Selbstwertgefühl des Kindes zu stärken, sein Potential zur Entfaltung zu bringen und auch gut für mich zu sorgen? In dieser Fortbildung geht es um die Balance, einerseits sensibel auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen und andererseits nicht zum „Butler“ zu werden, sondern sich ohne schlechtes Gewissen mit Gelassenheit und Humor angemessen vom Kind abzugrenzen.

Termin:

Donnerstag, 04. April 2019

Uhrzeit:

18.00 - 21.00 Uhr

Kosten:

15,00 €

Veranstaltungsort:


Seminare Besenbruch in der Praxisgemeinschaft Besenbruch
Besenbruchstraße 16
42285 Wuppertal
 

Leitung:


Achim Schad (Paar- und Familientherapeut)
Susanne Schad (Kinder- und Jugendcoach)

Anmeldung:

Tel: 0202 - 280 29 90 (AB)
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Workshop „Familienkonflikte verstehen“
Strukturmerkmale, Problemmuster, Lösungswege
(Für Eltern und pädagogische Fachkräfte)

Um die heutigen Probleme und Konflikte in Familien verstehen und lösen zu können, müssen die Strukturmerkmale, die typischen Beziehungsmuster und Kreislaufprozesse in den Blick genommen werden. Die „systemische Sicht“, die nicht das einzelne Kind oder die einzelne erziehende Person (zumeist die Mutter) als „problematisch“ begreift, sondern das „System Familie“ betrachtet, hat sich in der Erziehungsberatung bewährt.

In diesem Workshop werden die problematischen Familienstrukturen thematisiert, Konflikte produzierende doppelte Botschaften offengelegt und sogenannte „Teufelskreise“ in der familiären Kommunikation beschrieben.

Außerdem lernen die Teilnehmer/innen anhand ausgewählter Beispiele Lösungswege für typische Problemsituationen kennen.

Termin:

Montag, 03. Juni 2019

Uhrzeit:

18.00 - 20.00 Uhr

Kosten:

10,00 €

Veranstaltungsort:


Seminare Besenbruch in der Praxisgemeinschaft Besenbruch
Besenbruchstraße 16
42285 Wuppertal
 

Leitung:


Achim Schad (Paar- und Familientherapeut)
Susanne Schad (Kinder- und Jugendcoach)

Anmeldung:

Tel: 0202 - 280 29 90 (AB)
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!



Elterngespräche kompetent leiten

Für zahlreiche pädagogische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Institutionen (Schulen, Tageseinrichtungen für Kinder, Jugendämtern etc.) besteht ein wichtiger Aufgabenbereich darin, Elterngespräche zu führen. Von der Qualität dieser Kontakte und den Ergebnissen dieser Gespräche können Arbeitserfolge wesentlich abhängen. Ebenso wird die Arbeitszufriedenheit davon stark beeinflusst. Um diese Kontakte professionell zu gestalten, sind grundlegende Kenntnisse über

  • Eltern-Kind-Beziehungen, Familiendynamiken und typische Konfliktmuster
  • Kenntnisse in der Gesprächsführung und
  • systemische Kenntnisse über die eigene Stellung im Beratungssystem sehr hilfreich.

In der Fortbildung werden diese drei Aspekte vermittelt und an praktischen  Beispielen erläutert.

Methoden: Vorträge, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele

 

Umgang mit Wut und Aggressionen bei Kindern

Im familiären und institutionellen Kontexten gibt es viele Situationen, die bei Kindern Aggression und Wut entstehen lassen, denn Kinder müssen erst lernen, mit ihren Gefühlen umzugehen. Sie versuchen ihrem Ärger Luft zu machen, indem sie zum Beispiel brüllen, schreien, herumtoben oder gar kratzen, beißen oder schlagen. Oft stehen Eltern und Erzieher*innen dem aggressiven Verhalten von Kindern hilflos gegenüber. Es ist wichtig zu verstehen, warum sich ein Kind in bestimmten Situationen aggressiv verhält, um gelassen damit umzugehen und besonnen darauf zu reagieren. Wie Eltern und Erzieher*innen situativ angemessen mit kindlichen Aggressionen umgehen können, ohne mit eigenen Wutimpulsen zu reagieren und wann sie wie eingreifen sollten, wird in diesem Workshop ausführlich behandelt.

 

Teamentwicklung in der Offenen Ganztagsschule 


Schule ist ein komplexer Lebensraum, in dem neben dem Kerngeschäft Bildung weitere wichtige Aufgaben zu bewältigen sind: die Erziehung, Betreuung, Freizeitgestaltung von Kindern und die Kommunikation mit Eltern. Um diese umfangreichen Anforderungen erfüllen zu können, muss ein multiprofessionelles Team z.B. aus Lehrern, Sozialarbeitern, OGS-Betreuern, Integrationshelfern und möglicherweise künftigen Inklusionsassistenten gut zusammenarbeiten. Dazu gehören klare gemeinsame Regeln und eine entwickelte Kommunikationskultur. Teams sind keine formelle Organisation, sondern sie müssen sich entwickeln. Die Entwicklung von Teams geht nicht linear, zielstrebig und mit immer größerer Effizienzsteigerung vor sich. Teams müssen zusammenfinden, sie müssen Konflikte konstruktiv austragen und beseitigen, Kompromisse schließen und Fehlentwicklungen korrigieren, um sich zu integrieren und zu wachsen.

Dieser Entwicklungsprozess vollzieht sich auf verschiedenen Ebenen:

  • auf der Sachebene, hier sind alle Aspekte der sachlichen Bewältigung der Aufgabenstellung und der Selbstorganisation angesiedelt und
  • auf der Interaktionsebene, auf der alle menschlichen Seiten des Teams betroffen sind (z. B. Wertschätzung, Einfluss, erwünschtes und unerwünschtes Verhalten, die eigene Rolle im Team usw.).

Arbeiten im Team

"Kooperatives Planen im Team"

Folgende Themen können behandelt werden:

  • Welche gemeinsamen Planungen finden im Team /Schule/Offener Ganztag statt?
  • Umgang mit Regeln, Absprachen, pädagogischen Maßnahmen
  • Umgang mit „schwierigen“ Kindern
  • Umgang mit Störungen im Unterricht / in der Betreuung
  • Umgang mit Lernblockaden
  • Umgang mit der Schnittstelle Hausaufgaben
  • Umgang mit Elterngesprächen

Leitung: Achim Schad (systemischer Paar- und Familientherapeut) und Susanne Schad  (Kinder- und Jugendcoach)

 

Wie können Eltern unnötige negative Scheidungsfolgen für ihre Kinder vermeiden?   

Eine Herausforderung nach Trennung und Scheidung: ein gutes Elternteam bilden

Eine Trennung ist immer schmerzhaft und mit Kränkungen, seelischen Verletzungen und Aggressionen verbunden. Wenn Kinder betroffen sind, ist dieser Schritt zudem oft mit Schuldgefühlen den Kindern gegenüber verbunden. Nicht selten sind Konflikte beim Thema Kindererziehung auch ein wesentlicher Grund für die Krise in der Partnerschaft. Kinder können eine solche Trennung am besten verarbeiten und leiden weniger darunter, wenn Eltern es schaffen, nach der Trennung ein gutes Elternteam zu bilden und fair miteinander umzugehen. Wie das gelingen kann, wird in diesem Workshop ausführlich erörtert. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, die Kinder zu entlasten und Konflikte zwischen den Erwachsenen von den Kindern fern zu halten. Wir beschäftigen uns u.a. mit folgenden Fragestellungen:

Wie kann ich vermeiden, dass die Kinder in Loyalitätskonflikte geraten?
Wie kann es gelingen, mit unterschiedlichen Erziehungsvorstellungen umzugehen und das Pendeln zwischen den getrennt lebenden Eltern für die Kinder positiv zu gestalten?
Wie schaffe ich es, trotz der Schuldgefühle den Kindern gegenüber, in der Erziehung konsequent zu sein?

Leitung: Achim Schad (systemischer Paar- und Familientherapeut) und Susanne Schad  (Kinder- und Jugendcoach)

Weitere Fortbildungsthemen: siehe Kursthemen